Weinviertel: Vernetzte Klinikstandorte ab Jänner 2026 für die bestmögliche Gesundheitsversorgung

Vorständin Elisabeth Bräutigam, Landesrat Anton Kasser, Geschäftsführerin Katja Steiniger und Ärztlicher Direktor Rainer Ernstberger

WEINVIERTEL – In der Region Weinviertel wird bereits seit längerem die Kooperation zwischen den Klinikstandorten Korneuburg, Stockerau und Hollabrunn gelebt – diese positive Zusammenarbeit wird nun mit Anfang 2026 zu einem Verband Landesklinikum Korneuburg-Stockerau-Hollabrunn ausgeweitet. Dadurch ergeben sich zahlreiche Vorteile für Patientinnen und Patienten als auch für die Mitarbeitenden. Ziel ist, ein Gesundheitssystem, das nicht nur aktuellen Herausforderungen standhält, sondern auch langfristig zukunftsfit ist.

Anfang des Jahres wurde der Gesundheitsplan 2040+ ins Leben gerufen, der eine zukunftssichere Gesundheitsversorgung mit höchster Qualität – heute, morgen und für kommende Generationen garantieren soll. Darunter finden sich einige Maßnahmen, die bereits erfolgreich umgesetzt wurden, wie beispielsweise die neue Akutgeriatrie und Remobilisation im LK Stockerau. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde nun eine weitere Maßnahme, die Vernetzung weiterer Klinikstandorte, vorgestellt. 

„Das heißt konkret, dass Klinikstandorte zukünftig noch enger zusammenarbeiten als bisher. Diese Zusammenarbeit und verstärkte Kooperation ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg in die Zukunft: Wir profitieren in Niederösterreich maßgeblich davon, dass wir alle Kliniken und auch die Pflegezentren unter einem Dach haben. Durch Verbünde innerhalb der Landesgesundheitsagentur bündeln wir zudem die Expertise, sichern dadurch Qualität und schaffen zukunftsfitte Strukturen für die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für das gesamte Gesundheitswesen“, erklärt der für Kliniken zuständige Landesrat Anton Kasser.

Generell bringt die konsequente Umsetzung der strukturellen Veränderungen gemäß des Gesundheitsplans 2040+ eine Bündelung der ärztlichen und pflegerischen Ressourcen in der Region Weinviertel mit sich. „Die Zusammenführung der Landeskliniken Hollabrunn und Korneuburg-Stockerau zu einem Verband ist die Basis für eine erhöhte Planbarkeit klinischer Abläufe, setzt neue fachliche Impulse und stärkt das Angebot im medizinischen und pflegerischen Bereich nachhaltig. Zusätzlich zum Vorteil der Synergienutzung in vielen Bereichen überzeugt auch die nachhaltige Konzentration der fachärztlichen Ressource sowie die damit einhergehende Sicherstellung der Versorgungsqualität“, ergänzt die Geschäftsführerin Gesundheit Weinviertel GmbH Mag. Katja Steiniger, BSc. 

Die drei Klinikstandorte Korneuburg-Stockerau und Hollabrunn arbeiten schon seit längerem zusammen, wie z.B. bei der Geburtshilfe am Landesklinikum Korneuburg, der onkologischen Versorgung am Landesklinikum Stockerau und der gemeinsamen Leitung der chirurgischen Abteilungen der Klinikstandorte sowie des Radiologie-Institutes für alle drei Standorte. Ein weiteres Beispiel ist die Entwicklung eines standortübergreifenden Servicebereichs Personal, der zusätzlich zum administrativen HR-Servicebereich auch die Themen Recruiting & Personalentwicklung sowie Personalcontrolling & -planung für alle drei Standorte bearbeitet. 

Der Ärztliche Direktor Rainer Ernstberger (LK Stockerau-Korneuburg-Hollabrunn) hält fest: „Der Verband der Kliniken Korneuburg-Stockerau-Hollabrunn wird schon jetzt zur Stärkung der drei Standorte beitragen und ist außerdem ein Schritt in die gemeinsame Zukunft ins geplante Klinikum Weinviertel Süd-West.“


BILDTEXT
v.l.n.r.: Vorständin NÖ LGA Elisabeth Bräutigam, Landesrat Anton Kasser, Geschäftsführerin Gesundheit Weinviertel GmbH Mag. Katja Steiniger, BSc und Ärztlicher Direktor Rainer Ernstberger (LK Stockerau-Korneuburg-Hollabrunn).

Fotocredit: NLK Filzwieser


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