Spannungsfeld Ethik im interdisziplinären klinischen Alltag

Kaufmännischer Direktor Anton Hörth, Geschäftsführerin Katja Steininger, Ärztlicher Direktor Rainer Ernstberger, Geschäftsführer Volker Knestel, Patientenanwalt Michael Prunbauer, Pflegedirektorin Silvia Hickelsberger und Abg. zum NÖ Landtag, Bürgermeister Christian Gepp

HOLLABRUNN/KORNEUBURG/STOCKERAU – Im November hat Dr. Rainer Ernstberger, MSc, MBA, Ärztlicher Direktor der Landeskliniken Hollabrunn und Korneuburg-Stockerau, zur Veranstaltung „Spannungsfeld Ethik im interdisziplinären klinischen Alltag“ in den Großen Rathaussaal in Korneuburg eingeladen.

Die ständige Weiterentwicklung der modernen Medizin erreicht manchmal Dimensionen, die dazu führen, dass in der Behandlung der Patientinnen und Patienten moralisch-ethische Grenzen berührt werden.

„Wann ein Therapieende ethisch vertretbar ist und dieses festzulegen, ist eine der schwierigsten Entscheidungen in der medizinischen Behandlung und führt folglich auch zu einer Reihe von juristischen Fragen. Die Landeskliniken Hollabrunn und Korneuburg-Stockerau haben sich dieses Themas angenommen und dazu eine fachspezifische Ethik-Veranstaltung organisiert, bei der diese Thematik von allen möglichen Seiten beleuchtet wurde“, so Ärztlicher Direktor Dr. Rainer Ernstberger, MSc, MBA.

Bei dieser Veranstaltung informierte Univ. Prof. Dr. med. Barbara Friesenecker, Universitätsklinik für Anästhesie und Intensivmedizin der Medizinischen Universität Innsbruck zum Thema „Grundlagen der Ethik im intramuralen, medizinischen Setting“. Ein weiterer Vortragender war Dr. Christian Bodinger, Oberarzt an der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Landesklinikum Korneuburg-Stockerau, Klinikstandort Korneuburg. Er trug den Anwesenden das Thema „Analyse medizinischer Fallbeispiele mit Expertenmeinung“ vor. Patientenanwalt Mag. Michael Prunbauer, NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft, referierte während dieses klinisch-ethischen Nachmittages zum Thema „Assistierter Suizid und rechtliche Grundlagen der Ethik“.

Die Ethik in der Medizin setzt sich mit den moralischen Wertvorstellungen im medizinischen Bereich auseinander, und hier vor allem mit dem ärztlichen Handeln. Sie ist Normsetzung für alle im Gesundheitswesen tätigen Personen, fokussiert auf das Wohlergehen der Patientinnen und Patienten.

„Im klinischen Alltag ist die ethische Frage eine der wichtigsten unserer Zeit“, so der Ärztliche Direktor Ernstberger. „Das zeigte sich auch bei der angeregten Diskussion im Anschluss an die Veranstaltung, bei der sich viele kontroversielle Standpunkte gezeigt haben. Dieses enorm wichtige Thema im interdisziplinären, klinischen Kontext wird auch in Zukunft prägend bei unserem täglichen Tun sein.“

Die Ethik-Diskussion in der Medizin wird international geführt und gewinnt immer mehr an Bedeutung.


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v.l.n.r. Kaufmännischer Direktor Dipl. KH-BW Anton Hörth, Geschäftsführerin Mag. Katja Steininger, BSc (Gesundheit Weinviertel GmbH), Ärztlicher Direktor Dr. Rainer Ernstberger, MSc, MBA, Geschäftsführer Mag. Volker Knestel (NÖ Gesundheits- und Sozialfonds), Patientenanwalt Mag. Michael Prunbauer (NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft), Pflegedirektorin DGKP Silvia Hickelsberger, MSc, MBA und Abg. zum NÖ Landtag, Bürgermeister Christian Gepp, MSc

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v.l.n.r. Die Vortragenden OA Dr. Christian Bodinger, Univ. Prof. Dr. Barbara Friesenecker, Patientenanwalt Mag. Michael Prunbauer mit dem Organisator der Veranstaltung Ärztlicher Direktor Dr. Rainer Ernstberger, MSc, MBA

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Landesklinikum Korneuburg-Stockerau


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