Landesklinikum Korneuburg-Stockerau unterstützt „Initiative NÖ hilft“

KORNEUBURG/STOCKERAU – Das Landesklinikum Korneuburg-Stockerau spendet insgesamt 123 nicht mehr gebrauchte Betten an die Ukraine.

„Derzeit erleben wir die dunkelsten Stunden in Europa seit vielen Jahrzehnten, in denen die Europäische Union und die westliche Welt geschlossen an der Seite der Ukraine stehen. Jetzt geht es darum, das ukrainische Volk mit humanitärer Hilfe zu unterstützen. Daher haben wir mit ‚Niederösterreich hilft‘ eine Plattform ins Leben gerufen, mit der wir alle Hilfsangebote der niederösterreichischen Landsleute, Gemeinden und Organisationen bündeln und koordinieren, damit die Hilfe auch rasch und unbürokratisch bei den Menschen ankommt“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

 

Insgesamt spendet die Landesgesundheitsagentur 619 Betten, 123 davon aus dem Landesklinikum Korneuburg-Stockerau, die nicht mehr in Verwendung sind, für ukrainische Krankenhäuser. Über 350 sind bereits in die Ukraine – vorwiegend in das ukrainische Krankenhaus Pustomytivska Central District Hospital in Lemberg – gebracht worden. Alle weiteren werden in den kommenden Tagen und Wochen gemeinsam mit Medizingeräten in ukrainische Krankenhäuser transportiert. Ein Teil der medizinischen Gerätschaften wurde auch im Rahmen der europäischen Katastrophenhilfe für die Ukraine eingemeldet. Hierfür übernimmt das Bundesministerium für Inneres die Koordination. Ein großer Dank gilt auch den NÖ Feuerwehren, die beim Transport der Hilfsgüter unterstützen.

 

 

 

„Als NÖ Landesgesundheitsagentur ist für uns ganz klar, dass wir nicht verwendete Betten oder auch Medizingeräte, die nicht mehr in Verwendung sind, zur Verfügung stellen und damit den Menschen, aber auch dem medizinischen Personal vor Ort bestmöglich helfen können. Außerdem sind wir in den NÖ Kliniken vorbereitet, den flüchtenden Menschen, wenn es notwendig ist, Behandlungen anzubieten, falls sie eine medizinische Versorgung brauchen“, erklärt Vorstand Konrad Kogler.

 

„Jetzt gilt es, rasch und unbürokratisch zu helfen“, sagt Mag. Katja Sacher, BSc, Geschäftsführerin der Gesundheitsregion Weinviertel GmbH. „Zeitglich mit der Anlieferung der neuen Betten wurden die alten Betten verladen und direkt in das Krisengebiet transportiert.“

 

Der kaufmännischen Standortleiter Dipl. KH-Bw. Karl Binder aus dem Landesklinikum Gmünd organisiert beinahe jährlich in seiner Freizeit Hilfsgüterlieferungen gemeinsam mit befreundeten Ärzten aus dem ukrainischen Krankenhaus in Lemberg. „Aufgrund meiner persönlichen Kontakte in die Ukraine koordiniere ich seit vielen Jahren Hilfsgüter- und Bettenlieferungen“, so Binder. „Gerne unterstützen wir die Aktion auch seitens des LK Korneuburg-Stockerau. Die derzeit vorherrschende Situation ist tragisch und daher versuchen wir, mit dieser Lieferung weiterzuhelfen. Wir können insgesamt 123 Betten aus dem Klinikum zur Verfügung stellen.“, erklärt die kaufmännische Standortleiterin Dipl. KH-Bw. Brigitte Straub.

 

Wer die landesweite Aktion „Initiative NÖ hilft“ mit Sach- oder Geldspenden unterstützen will oder Betten und Unterkünfte zur Verfügung stellen möchte, erhält online unter www.noehilft.at bzw. bei der Hotline 02742/9005-15000 oder via Mail noehilft@noel.gv.at Auskünfte zur koordinierten humanitären Hilfe.

 

BILDTEXT

Geschäftsführerin der Gesundheitsregion Weinviertel, Katja Sacher, Vorstand der LGA, Konrad Kogler, Vizebürgermeisterin von Korneuburg, Helene Fuchs-Moser, Landeshauptfrau Johann Mikl-Leitner, kaufm. Standortleiterin am LK Korneuburg, Brigitte Straub, kaufm. Standortleiter am LK Gmünd, Karl Binder (von. li.) anlässlich der Übergabe von Pflegebetten für die Ukraine.

 

MEDIENKONTAKT

Wolfgang Bruckner

Landesklinikum Korneuburg-Stockerau

Tel.: +43 (0)2266 9004 - 11060

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