Der berufliche Einstieg im Gesundheitswesen von Dejana Zaric erfolgte im Jahr 2019 nach ihrem Ausbildungsabschluss zur diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerin an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Stockerau. Anschließend war DGKP Zaric im Landesklinikum Korneuburg-Stockerau am Klinikstandort Stockerau tätig – nicht nur in der direkten Pflege, sondern auch in leitender Funktion als stellvertretende Stationsleitung. 2024 absolvierte sie das Studium „Bachelor of Science in Health Studies“ an der IMC Krems.
Der Wunsch nach beruflicher Veränderung führte dazu, dass Dejana Zaric, BSc nun für das klinische Risikomanagement an den Landeskliniken Hollabrunn und Korneuburg-Stockerau verantwortlich ist. Hierfür absolvierte sie die Ausbildung zur zertifizierten Risikomanagerin bei Quality Austria in St. Pölten. Ihre umfangreiche Praxiserfahrung sowie ihr fundiertes Fachwissen, welches sie sich während ihrer beruflichen Tätigkeit in den vergangenen Jahren aneignen konnte, und auch ihre Führungskompetenz sind die beste Grundlage für ihre neue berufliche Herausforderung.
„Die Verbindung von praktischer Erfahrung und theoretischem Wissen sind eine sehr gute Basis für die Agenden des Risikomanagements. Im klinischen Alltag lassen sich Risiken oft nicht völlig vermeiden – aber man kann sie frühzeitig erkennen, offen ansprechen und strukturiert bearbeiten“, so Dejana Zaric, BSc.
Im Fokus in ihrer Funktion als Risikomanagerin sieht sie die Patienten- und Mitarbeitersicherheit. Klinisches Risikomanagement bedeutet, Risiken im Behandlungs- und Betreuungsprozess frühzeitig zu erkennen, offen zu kommunizieren und durch geeignete Maßnahmen zu minimieren. Dabei steht die Sicherheit der Patientinnen und Patienten stets im Mittelpunkt – eingebettet in ein ganzheitliches Risikomanagement, das auch die Sicherheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berücksichtigt.
Ein wichtiges Instrument des Risikomanagements ist CiRS (Critical Incident Reporting System). Es bietet Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, Beinahe-Ereignisse sowie sicherheitsrelevante Vorkommnisse anonym zu melden. Die systematische Analyse dieser Meldungen ermöglicht es, Schwachstellen zu identifizieren, aus Fehlern zu lernen und proaktiv Verbesserungen umzusetzen.
„CiRS ist für mich ein wertvoller Bestandteil eines gelebten Risikomanagements“, betont Dejana Zaric, BSc. „Es fördert die Fehlerkultur und stärkt das Vertrauen im Team.“
„Gelebtes Risikomanagement ist essentieller Bestandteil der Qualitätssicherung im klinischen Alltag“, betont Pflegedirektorin DGKP Silvia Hickelsberger, MSc, MBA. „Ich freue mich auf die künftige Zusammenarbeit mit Risikomanagerin Dejana Zaric, deren bisherige Erfahrungen und deren fachspezifisches Know-how die besten Voraussetzungen für die Gewährleistung der Patientinnen- und Patienten- sowie der Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiter-Sicherheit sind.“
BILDTEXT
DGKP Silvia Hickelsberger, MSc, MBA, Pflegedirektorin der Landeskliniken Hollabrunn und Korneuburg-Stockerau (rechts am Bild) begrüßte Risikomanagerin Dejana Zaric, BSc
FOTOCREDIT
Landesklinikum Hollabrunn
MEDIENKONTAKT
Karin Dörfler
Landesklinikum Hollabrunn
Landesklinikum Korneuburg-Stockerau
Tel.: +43 (0)2952 9004-21003
E-Mail: karin.doerfler@hollabrunn.lknoe.at
Landeskliniken Hollabrunn & Korneuburg-Stockerau: Neue standortübergreifende Risikomanagerin
